Als eine der ersten kommerziellen Funkuhren der Welt, wurde die Tischuhr hergestellt. Die weltweit erste funk gesteuerte Armbanduhr folgte 1990.
Sie ist in der Lage sich auf die Atomuhr der Physikalisch – Technischen Bundesanstalt in Braunschweig mit Sender bei Frankfurt am Main einzustellen. Das Empfangsgebiet des Senders erstreckt sich auf einen Umkreis von 1.500 km.
Für Funkarmbanduhren werden Materialien wie Titan, Aluminium, Karbon oder besonders kratzfeste Keramik verwendet. Neben Funkarmbanduhren werden auch Wand- und Tischuhren sowie Wecker hergestellt, die sich ebenfalls mit Funk und Solartechnik einstellen.
Die meisten Funkarmbanduhren besitzen einen kleinen Funkempfänger und einen Mikrorechner. Diese beiden Bauteile sind Mikrochips, die das Uhr – und Zeigerwerk der Funkarmbanduhren steuern.
Jeden Tag zwischen 2.00 Uhr und 3.00 Uhr vergleicht der Funkempfängerchip die Uhrzeit mit der genauen Funkzeit des Senders.
Eine minimale Zeitabweichung kann dadurch sofort korrigiert werden.
Befindet man sich außerhalb des Funksignals, arbeitet die Funkarmbanduhr als sehr genaue Quarzuhr weiter, da der Quarzgenerator eine automatische Gangkorrektur besitzt.
Das nächste empfangene Signal bringt die Funkarmbanduhr wieder automatisch auf die Funkzeit des Senders.
Eine Funkarmbanduhr stellt sich Tag für Tag sekundengenau ein und wechselt Sommer – und Winterzeit automatisch.
Wird kurz auf die Krone der Funkarmbanduhr gedrückt, bewegt sich der Sekundenzeiger im Schnelllauf und zeigt somit an ob der vorgesehene Funkempfang erfolgreich ist.
Stoppt der Sekundenzeiger der Funkarmbanduhr auf 12., dann heißt das, dass der Funkempfang erfolgreich war. Stoppt er allerdings auf der 6., zeigt es eine Empfangsstörung an. Es wird dann ein sofortiger Funkruf eingeleitet.
Eine Funkarmbanduhr besitzt einen Einstellmodus, der bei der Herstellung oder vom Fachhändler aktiviert wird.