Leuchtstäbe

By nico123

Leuchtstäbe, auch unter dem Namen Knicklichter bekannt geworden, sind aus Kunststoff ummantelte Flüssigkeiten, die durch kleine Kämmerchen im Inneren voneinander getrennt sind. Knickt man diese Stäbe nun, beginnen sich die Flüssigkeiten zu vermischen, und dadurch werden sie zum Leuchten gebracht. Dies geschieht deshalb, weil die Flüssigkeiten aus Chemikalien und Farbstoffen bestehen, die durch ein Zusammenbringen dieser eine Chemische Reaktion verursachen. Bei dieser Reaktion wird Energie freigegeben, wodurch der Farbstoff reagiert und Licht abgibt.

Fälschlicherweise wird immer wieder aufs Neue angenommen, dass die Reaktion stoppt, sobald der Leuchtstab mit Kälte in Berührung gebracht wird. Durch die Kälte geht die Chemische Reaktion allerdings nur nicht so schnell vonstatten. Erhitzt man den Leuchtstab, läuft die Reaktion schneller ab.

In Deutschland wie natürlich auch weltweit gibt es unzählige Hersteller dieser Leuchtstäbe. Der Einsatz und Verkauf ist nicht verboten, obwohl es sich um chemische Substanzen handelt. Dadurch, dass diese Flüssigkeiten allerdings als nicht giftig gelten, ist eine jegliche Verwendung dieser Artikel erlaubt. Selbst an Kinder dürfen sie weitergegeben werden.

Man findet Leuchtstäbe oft in Diskotheken und Clubs wieder, wo diese verkauft werden und einen sehr großen Anklang finden.

Bewegt man die Leuchtstäbe in der Luft sehr schnell, kann man wunderbar anzuschauende Effekte erzeugen.

Einsetzbar sind diese Lichter in den verschiedensten Bereichen. Durch die eigene Leuchtkraft wird keine weitere Energiequelle benötigt. Leider ist die Leuchtzeit allerdings beschränkt, so leuchten diese Stäbe nur einige Stunden. Durch eine Lichtquelle kann die Leuchtkraft allerdings teilweise wieder aufgeladen werden.

Vor allem auf Silvesterpartys sind die Leuchtstäbe ein echter Renner, seit Jahren werden sie immer wieder in den verschiedensten Variationen zum Verkauf angeboten.

Nicola Lavacca

nesta123@gmx.net

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