Die Frucht
Mai 16, 2008Wer in Südamerika Urlaub macht, der findet nicht nur Zitrusfrüchte in Hülle und Fülle, sondern kann hier auch so manche Exoten finden, welche man in Europa nicht bekommen kann. Draus werden so manche Speisen aber auch Getränke zubereitet. Wenn man die Guaranfrucht nimmt, stellt man schnell fest, wie Energie geladen sie ist. Da sie auch als der Coffeeinersatz genannt wird, welcher aber mindestens die 10 fache Konzentration in sich trägt, wird diese auch als Energydrink verschriehen. Auch hier werden wie in Deutschland Red Bull mit Alkohol gemischt. Wer allerdings meint, dass hier die Wirkung ebenso steigt, wie bei den anderen Mischungen liegt hier falsch, denn das Guranin reagiert sehr empfindlich auf Alkohol, so dass es die Wirkung verliert. Daher wird dieses Getränk in den Herkunftsländern nie mit Alkohol getrunken, da es auch umschlagen kann. Im Gegensatz zu dem Noni, der sehr wohlschmeckend mit Alkohol ist, kann man den pur oder auch als Cocktail genießen. Der Unterschied zwischen der Guaranafrucht und der Noni ist, neben der Farbe auch der Wirkstoff, welcher bei den Nonisäften, welche auch als Direktsaft verkauft wird, nur reich an Vitaminen ist. Da der Saft immer beliebter im europäischen Raum wird, kann man diesen auch mittlerweile in gut sortierten Naturkostläden aber auch in Apotheken und auch in Supermärkten als Konzentrat finden. Da diesem Saft heilende Wirkungen von den Ureinwohnern nachgesagt wird, welches bis jetzt noch nicht bestätigt ist, sollte man daher von diesem Saft auch nur eine Tagesdosis von 0,3 l nicht überschreiten, auch wenn der Saft gut gekühlt wohlschmeckend in Maca oder als pures Safterlebnis eine besondere Note erhält und von jung und alt sehr beliebt ist.
Nicola Lavacca