Künftig noch strengere Vorschriften bei Banken im Inland

By nico123

Bereits schon vor der Finanzkrise, die im Herbst 2008 über den großen Teich nach Europa überschwappte, herrschten in Deutschland und auch in der EU für Banken im Inland strenge Vorschriften. Das beste Beispiel hierfür ist Basel II. Im Zuge der aufkommenden Finanzkrise will nun die EU für Banken im Inland noch strengere Eigenkapitalvorschriften etablieren lassen. Da Experten aber gerade den Banken unterstellen für einen Teil der Finanzkrise verantwortlich zu sein, sollen diese noch strengeren Eigenkapitalvorschriften diese Finanzkrise letztlich auch helfen einzudämmen, denn die Hoffnung, dass sich die Krise einzig auf die USA beschränken werde, haben sich leider zerschlagen.

Rettungspakete seitens der EU-Regierungen für ihre jeweiligen Banken im Inland sind bereits geschnürt. Doch letztlich kann es so sein, dass für einige Banken im Inland diese Hilfe zu spät kommen kann. Was die Vorschriften für die Kreditvergabe der jeweiligen Banken im Inland der EU-Länder angeht, so hatte sich die Bundesrepublik im Rahmen ihres EU-Ratsvorsitz bemüht bei der Kreditvergabe in der EU für eine Vereinheitlichung zu sorgen, denn die Richtlinien der jeweiligen Banken im Inland der EU-Länder sind untereinander nicht vergleichbar. Bei der Einbringung eines entsprechendes Vorschlages stießen einige Punkte auf Kritik der EU-Staaten. Dieser neue Vorschlag sieht dabei vor, dass bei der Berechnung vom effektiven Jahreszinses auch die Steuern miteinbezogen werden sollen.

Eine Verschärfung der Kreditvorschriften indes gab es bereits mit Basel II, wobei es auch in Deutschland einige unrühmliche Beispiele gibt, wo sich Banken an diese Vorschriften nicht gehalten haben und zum Beispiel Kredite erteilt haben, ohne dass dafür ausreichend Sicherheit gegeben wurden, wie im Fall Franjo Pooth. Diesem wird aktuell Insolvenzverschleppung und Steuerhinterziehung, sowie auch Bestechung von Vorstandsmitgliedern der Sparkasse Düsseldorf vorgeworfen.


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