Es ist schon ein Kreuz mit den Geldanlagen, den Banken und der gesamten Finanzwelt. Als Anleger weiß man doch mittlerweile gar nicht mehr, was man machen soll und wem man noch vertrauen kann. Welche Geldanlage ist sinnvoll? Welche Geldanlage ist sicher? Wo ist das Geld am besten aufgehoben? Wie sieht es zum Beispiel mit Banken im Ausland aus? Oder kann man denen gar nicht mehr vertrauen? Nun, das ist wohl ein zweischneidiges Schwert. Denn aufgrund der Bankenkrise ist es natürlich schwierig, das Vertrauen gerade in ausländische Banken zu setzen. Wenn man schon das Vertrauen an Banken im Inland verloren hat, dann wird man den Teufel tun und sein Geld ins Ausland schaffen. Dort, wo man noch weniger Überblick hat. Aber es gibt immer wieder Anleger, die gerade auf das Ausland setzen. Warum? Weil es hier teilweise deutlich höhere Verzinsungen gibt. Aber natürlich auch ein höheres Risiko. Wobei es, gerade innerhalb der europäischen Union, viele Länder gibt, die im Einlagensicherungsfond sind. Das heißt, dass Einlagen bis zu einer gewissen Summe garantiert sind und auch bei einem Bankrott des Geldinstituts dem Kunden wieder ausgezahlt werden. Das ist wichtig zu wissen, vor allem dann, wenn es um die Höhe der Geldeinlage geht. So gibt es Länder bzw. Banken, die 20.000 Euro garantieren, andere gehen hier sogar bis zu 100.000 Euro rauf. Vor einem Abschluss sollte man sich auch informieren, ob es sich bei den Banken im Ausland evtl. um deutsche Niederlassungen handelt, was eine Geldabwicklung teilweise über die Bank in Deutschland ermöglicht. Für alle die, die auf Sicherheit mehr Wert legen, als wie auf hohe Renditen, ist eine Geldanlage innerhalb Deutschlands wohl am sinnvollsten.
Schlagworte: Ausland