Nutzung von Erdwärme für Immobilien
März 4, 2008
Im Zuge der gestiegenen Energiekosten spielt die Nutzung von Erdwärme eine immer größere Rolle bei der Beheizung von Immobilien. Dabei kann die Nutzung der Erdwärme auf die Wassererwärmung beschränkt sein oder auch zur Heizung eingesetzt werden. Es gibt verschiedene Betriebsarten. Nutzbar ist die Wärme aus der Umgebungsluft, die Einbringung von Erdsonden in Tiefbohrungen, die Nutzung der Wärme aus dem Grundwasser und schließlich die Verlegung eines Flächenkollektors, der in einer frostfreien Tiefe im Garten verlegt wird. Das große Manko der Erdwärmenutzung besteht darin, das die Wärmepumpe, den Kern der Anlage bildet, mit Strom betrieben werden muss. Wirklich effizient sind solche Anlagen, wenn sie in einem gut gedämmten Neubau mit Fußbodenheizung zum Einsatz kommen. Denn die niedrigen Vorlauftemperaturen der Fußbodenheizung harmonieren wunderbar mit den Wassertemperaturen, die die Wärmepumpe erzeugen kann. Denn je größer der Temperaturunterschied ist, den die Wärmepumpe ausgleichen muss, desto mehr Elektroenergie muss eingesetzt werden. Und das kann richtig ins Geld gehen, wenn die Anlage nicht gut abgestimmt ist. Deshalb ist bei einer Erdwärmeanlage eine gute Beratung unabdingbar, die vor Ort die Gegebenheiten untersucht und eine genaue Kosten- Nutzen- Rechnung aufstellt. Vor allem bei der Sanierung von Altbauten ist sehr genau zu prüfen, ob sich der Aufwand wirklich lohnt, denn eine Erdwärmeanlage ist nicht gerade billig.Die Wàrme bei Immobilien ist meist geringer.